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SZ 11./12.07.2015 Süddeutsche Zeitung

Süffig und spannend

Do, 09.07.2015, Brunnenhof der Residenz München, 20 Uhr
Olga Scheps, Klavier

SZ 11./12.07.2015 Süffig und spannend

Olga Scheps beim "Radeberger Open Air" im Brunnenhof

Die Konzerte im Brunnenhof der Residenz heißen jetzt „Radeberger Open Air“. Das ruft musikalische Assoziationen hervor, denn Radeberger ist ja dieses Bier, das in der Werbung aus der Dresdner Semperoper heraussprudelt. Nun präsentiert Radeberger also in München „Jazz, Classics & Cross Over“. ...  und das 0,33er Radeberger schmeckt in der Pause recht gut.

Es ist doch schon eindrucksvoll, dass in diesem an allen Seiten umbauten Hof trotz seiner Größe ein Konzert ohne elektrische Verstärkung möglich ist. ...

Olga Scheps stellt die substanzielle Aussage über die Virtuosität – was nicht heißt, dass an ihrer Technik etwas zu bemängeln wäre. Ihr Spiel ist durch diese Fokussierung stets geerdet, in ihrem Spiel lassen sich neben der musikalischen Empfindung auch Konzentration und technische Herausforderung ablesen. ... Das ist ehrlich musiziert.

 

 

 

SZ 07.07.2015 Süddeutsche Zeitung

Klangmächtig

So, 05.07.2015, Philharmonie im Gasteig, 19 Uhr
Hansjörg Albrecht, Orgel
Michael Schöch, Orgel
Thierry Escaich, Orgel

SZ 07.07.2015 Klangmächtig

Französische Orgelwerke in der Philharmonie

... Doch an diesem Abend wird auch ein Nischenprogramm präsentiert, vergleichbar mit einem Underground-Pop-Konzert .... Nur, dass die Undergroundmusiker in diesem Fall eben trotzdem in einem großen Saal spielen. Doch das liegt schlicht daran, dass die eigentliche Protagonistin des Konzerts dort fest installiert ist: die Orgel im Gasteig, 1985 von der Bonner Firma Klais eingebaut, fast 6000 Pfeifen, 74 Register und vier Manualen, zwei Spieltischen.

... Nach drei Stunden hinterlässt die klangliche Macht ein erschöpftes, aber beseelt-sediertes Publikum.

 

 

23.06.2015 Süddeutsche Zeitung

Kraft und Anmut

Di, 23.06.2015, Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr
PKF-Prague Philharmonia
Valentin Radutiu, Violoncello
Leos Svarofsky,
Leitung

SZ 23.06.15 Kraft und Anmut

Die PKF-Prague Philharmonia mit Valentin Radutiu im Herkulessaal

Wenn es das erklärte Ziel der PKF-Prague ist ... Musik mit Energie und Kraft zu interpretieren, so wird dieses Versprechen beim Konzert im Herkulessaal ohne Abstriche eingelöst.

... Seine (Raditius) Virtuosität ist in jedem Detail präzise und fulminant. Und so schlicht er die Melodieführung mitunter fliegen lässt – seine ruhige Anmut klingt innig beseelt.

 

28.03.2015 Abendzeitung

Die Menschen müssen weinen

Sa, 28.03.2015, Philharmonie im Gasteig, 20 Uhr
Sophie Klußmann, Sopran
Ann-Beth Solvang, Alt
Martin Platz, Tenor
Nikolay Borchev, Bass 
Alexander Kaimbacher (Evangelist) 
Franz Hawlata (Christus)
Domsingknaben & Mädchenkantorei am Münchner Dom
Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München
Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung

AZ 28.03.15 Die Menschen müssen weinen

Matthäus-Passion – Interview mit Hansjörg Albrecht und Enoch zu Guttenberg

ALBRECHT: Wenn Sie meinen, Sie haben die Partitur im Kopf und kennen jede Stimme auswendig – kennen Sie sie eigentlich nicht ganz. Die Matthäuspassion und die Johannespassion sind Weltwunder. Man wird sie nie hundertprozentig ergründen können. ...

GUTTENBERG: Ob ich gläubig bin oder nicht, spielt keine Rolle. Ich muss aber dem Glauben von Bach nachgehen, das ist meine Verpflichtung!

 

23.03.2015 Süddeutsche Zeitung

Beschwingt

Sa, 21.03.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr
Sebastian Hess, Barockvioloncello
Axel Wolf, Laute & Theorbe

SZ 23.03.2015 Beschwingt

Sebastin Hess und Axel Wolf mit Cello und Laute

Es ist nicht lange her, da war der Name Giovanni Benedetto Platti wirklich nur Insidern der Würzburger Residenz und ihrer Geschichte bekannt.  ... Einer der Wiederentdecker von Platti ist der glänzende, stets neugierige, höchst vielseitige Cellist Sebastian Hess. Er hat zusammen mit dem wunderbaren Lautenisten Axel Wolf etliche von Plattis Cellosonaten eingespielt, die zeigen, dass da ein ausdrucksstarker, in seinen langsamen Sätzen so empfindsamer wie melodieerfinderischer, in seinen raschen Sätzen so rhythmisch feuriger wie provokant virtuoser Komponist am Werke ist.

... Hess und Wolf begeisterten so, dass sie eine Zugabe nach der anderen geben mussten, bis sie ohne Instrumente auf die Bühne kamen.

 

21./22.03.2015 Süddeutsche Zeitung

Freiheit und Wagnis

Mi, 18.03.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr
Schumann Quartett

Erik Schumann, Ken Schumann, Violinen
Liisa Randalu, Bratsche, Mark Schumann, Violoncello

Russischer  Spaziergang
Alexander P. Borodin Streichquartett Nr. 2, D-Dur
Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 1, C-Dur, op. 49
Ludwig van Beethoven Streichquartett, op. 59,3, C-Dur, ("Rasumowsky"-Quartett)

SZ 21./22.03.2015 Freiheit und Wagnis

Richtig sexy: In der blühenden neuen Streichquartettlandschaft weckt das Schumann-Quartett höchste Erwartungen – die dann mit Schwung und Leichtigkeit eingelöst werden

Geschmeidigkeit und Reaktionsschnelligkeit, Risikofreude und Tatendrang, Klangfarbenneugier und Phrasierungsverständnis, selbstredend Intonationsgenauigkeit und technische Brillanz – all das zeichnet das Schumann Quartett in höchstem Maße aus. ...

Als sie jetzt in Münchens Allerheiligen-Hofkirche ihr hiesiges Debüt gaben, da betörte der glückliche Schmelz der Jugend, etwa in den Kantilenen von Alexander Borodins zweitem Quartett. ... Bei diesen drei Stücken zeigten die „Schumanns“ in allen Belangen, dass sie zu den aktuell wichtigsten Protagonisten hochdifferenzierten Quartettspiels gehören. ...

EIN SPITZENENSEMBLE

In ihnen offenbart sich eine großartige Mischung aus unmittelbarer Frische und luftiger Freiheit nach Klang und Gebaren, sodass nicht der Eindruck einer kompakten Homogenität entsteht, sondern fesselnd und begeisternd zu erleben ist, wie vier ausgemachte Instrumentalpersönlichkeiten zugleich individuell und gemeinsam agieren. ..

Noch etwas ist besonders an diesem Ensemble, es gibt bei den „Schumanns“ keinen Passepartout-Ton, das heißt, für jede Epoche, jeden Komponist, letztlich jede Stück muss ein ureigener Ton gefunden werden, mit dem dann formuliert und artikuliert wird, damit man jedes musikalische Wort verstehen kann.

07./08.03.2015 Süddeutsche Zeitung

Meister Sixpack. Der Cellist Pieter Wispelwey spielt alle sechs Solosuiten von Bach in einem Durchgang - live. Eine Extremerfahrung für den Geist und die Sinne

So 01.03.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 17 und 20 Uhr
Pieter Wispelwey,
Barockcello

J. S. Bach 6 Suites für Cello Solo, BWV 1007-1012

SZ 07./08.03.2015 Meister Sixpack. Der Cellist Pieter Wispelwey spielt alle sechs Solosuiten von Bach in einem Durchgang - live. Eine Extremerfahrung für den Geist und die Sinne

... Aber der Mann missioniert nicht mit Worten, sondern mit Tönen. Mit dem Heiligsten und Hehrsten, was die Cello-Literatur kennt, den sechs Solosuiten von Johann Sebastian Bach.

... Noch seltener sind Live-Aufführungen des zweieinhalbstündigen Zyklus. Denn die sind für den Musiker technisch wie gestalterisch eine wahnwitzige Herausforderung, sie sind ein Exerzitium für den Hörer, der dann den Konzertsaal als ein anderer verlässt – bereichert um eine Extremerfahrung, in der sich Geist und Sinnlichkeit in einem aberwitzigen Parcours begegnen.

EIN MUSIKVIRTUOSE

... Diese die Extreme verbindende Dramaturgie, die von der schlicht gehaltenen ersten Suite in zunehmende Komplikationen führt, kann der Hörer aber nur dann als Sensation erleben, wenn ein Cellist tatsächlich einmal Bachs Wünsche respektiert. Das tut Wispelwey, was seine Bach-Auftritte zu Ereignissen macht.

... Dem Hörer kommt in dem Sinn, dass „Barock“ einst ein Schimpfwort war, ursprünglich die Bezeichnung für das „Schiefrunde der Perlenmuschel“ (Riemens Musiklexikon). Entsprechend ist Wispelweys Spiel „schiefrund“ – aber perlmuttschillernd und von einer fordernden Erotik durchzogen, die hemmungslos aufs vegetative Nervensystem zielt.

... Wispelweys Performace hat einen verblüffenden Effekt: Im Bewusstsein des Hörers werden die Suiten nicht in ihrer zeitlichen Reihenfolge abgespeichert, sondern übereinandergelegt, Prélude über Prélude, Allemande über Allemande, Gigue über Gigue. ...

02.03.2015 Süddeutsche Zeitung

Unterirdisch leuchtend – Alfredo Perl in der Allerheiligen-Hofkirche

Sa, 28.02.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr
Alfredo Perl,
Klavier

Brahms Acht Klavierstücke, op. 76
Schönberg Fünf Klavierstücke, op. 23
Beethoven 6 Variationen über ein eigenes Thema, F-Dur, op. 34
Beethoven
15 Variationen mit Fuge, Es-Dur, op. 35 (“Eroica-Variationen”)

SZ 02.03.2015 Unterirdisch leuchtend – Alfredo Perl in der Allerheiligen-Hofkirche

... Alfredo Perl, der 15 Jahre in München gelebt, gespielt und starke Eindrücke hinterlassen hat, war lange nicht mehr hier. Aber als er jetzt wieder kam, überraschte er seine alten Münchner Fans in der Allerheiligen-Hofkiche mit einem ungewöhnlichen Programm. Es begann mit den acht Klavierstücken op. 76 von Johannes Brahms und den fünf Klavierstücken op. 23 von Arnold Schönberg. allerdings nicht im orthodoxen Aneinander, sondern als interessante Kombination von je zwei Stücken Brahms und Schönberg: eine Studie im Genre der "Charakterstücke", aber aus zwei verschiedenen musikalischen Welten. Wie verblüffend dann aber, die wechselseitige Beleuchtungsperspektive, die sich daraus ergaben. ...

Nach der Pause wehte mit Beethoven ein anderer Wind. ... Aber als Perl das Bassthema in op. 35 mit imposantem, aber strategischem Pathos entwickelte und die Fuge mit fulminanter Kraft und mitreißendem Brio ins Kolossale steigerte, hatte sich das aparte Genre zum Heroischen verwandelt. Und Perl wies sich wieder als der eminente Beethoven-Interpret aus, als den man ihn in bester Erinnerung hat.

25.02.2015 Süddeutsche Zeitung

Lyrisch - Das Amaryllis Quartett in der Allerheiligen-Hofkirche

Mi, 25.02.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Amaryllis Quartett
Gustav Frielinghaus,
Violine
Lena Sandoz,
Violine
Lena Eckels,
Viola
Yves Sandoz,
Violoncello

SZ 25.02.2015 Lyrisch - Das Amaryllis Quartett in der Allerheiligen-Hofkirche

... Mozarts "Hofmeister"-Quartett gehen sie geradezu extrem feinnervig an, wie Fäden durch ein Spitzentuch gleiten die einzelnen Stimmen. Eine erstaunenswert makellose Technik erlaubt es den Vieren, dass solche Abschattierungen im Mikrobereich von Dynamik überhaupt möglich sind. Jeder einzelne von ihnen scheint mehr auf die Nachbarn zu hören als auf sich selbst. Auf so viel Intensität muss sich auch der Hörer erst einmal einstellen und elnlassen, bekommt dann aber spätestens bei Alban Bergs Streichquartett op. 3 die faszinierende Intelligenz dahinter zu spüren.  ...
Dass der zornige alte Beethoven so leicht und poetisch klingen kann, ist wieder eine echte Überraschung. ...

13.02.2015 Süddeutsche Zeitung

Jörg Widmanns Liederzyklus "Das heiße Herz"

Mi, 11.02.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Siegfried Mauser, Klavier
Thomas E. Bauer, Bariton
Jörg Widmann, Werkeinführung

SZ: Jörg Widmanns Liederzyklus "Das heiße Herz"

... Denn Widmanns "Das heiße Herz" schreibt die romantische Liedtradition ziemlich ungebrochen fort. ... Thomas E. Bauer muss also zwischen Sprechen, großem, melodischen Pathos und Falsettspielereien wirklich alles geben. ... Pianist Mauser zieht sich anweich abschattierten Pianofarben weitgehend auf die Begleitrolle zurück, setzt aber bei Bedarf auch deutliche Akzente. ...

13.02.2015 Münchner Merkur

Schubert im Spiegelbild

Mi, 11.02.2015, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Siegfried Mauser, Klavier
Thomas E. Bauer, Bariton
Jörg Widmann, Werkeinführung

MM: Schubert im Spiegelbild, Widmann Liederzyklus, Allerheiligen-Hofkirche

... Es könnte symbolisch stehen für den am Mittwochabend erkältet angeschlagenen Bariton Thomas E. Bauer, der sich aber gewohnt robust, unnachgiebig und, wo angebracht, mit einer Portion Humor den Werken stellte, sensibel begleitet von Siegfried Mauser. ... So meinte man, in Widmanns Liederzyklus "Das heiße Herz" Schumann und Schubert zu hören teils wie ein Spiegelbild im unruhigen Wasser verzerrt, teils angenehm naiv imitiert.

Grenzen zwischen Lied und Monodram verschwinden. Am eindrucksvollsten im Bereich zwischen einfachem und vielfachem Piano an der Grenze der Hörbarkeit.

26.01.2015 Süddeutsche Zeitung

Welch eine Stimme – Julia Lezhneva brilliert mit Arien im Herkulessaal

Fr, 23.01.2015, Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

Julia Lezhneva, Sopran
Dmitry Sinkovsky, Konzertmeister & Violine
Helsinki Baroque Orchestra
Aapo Häkkinen, Cembalo & Leitung

SZ: Welch eine Stimme – Julia Lezhneva brilliert mit Arien im Herkulessaal

Nach dem zweiten, wunderbar leise und verhalten strömenden Händel-„Encore“, dem noch weitere folgen sollten, gab es Ovationen und „Bravo“-Ruffe , Herkulessaal für eine großartige junge Sopranistin, die in München debütierte. Der aber schon der Ruf einer außergewöhnlichen Sängerin vorausgeeilt war: Julia Lezhneva.

... Dazu besitzt sie einen traumhaften, ebenso gehaltvoll timbrierten wie tragfähigen Sopran, der schon ihr Solo-Debüt-Album .... so bemerkenswert gemacht hat.

Doch damit nicht genug. Denn sie kann einfach alles mit dieser kostbaren Stimme_ gestochen scharfe Koloraturen, vibrierende Triller, weitgespannte Melodie, klar fokussierte Spitzentöne und dynamische Schattierungen von zartesten Pianissimo bis zum leuchtenden Fortissimo.

Nach der Pause spielte Lezhnevas Landsmann erfrischend unkonventionell und nicht nur in den ungewöhnliche frechen Kadenzen überzeugend den Solopart in Mozarts A-Dur-Violinkonzert ..

Bevor Julia Lezhneva noch einmal ekstatisches Marienlob anstimmte und das abschließende „Alleluja“ so  überzeugend jubelte, dass man ihr noch stundenlang hätte zuhören können.

 

26.01.2015 Abendzeitung

Fleisch und Blut? Julia Lezhneva, Dmitri Sinkowsky und das Helsinki Baroque Orchestra im Herkulessaal

Fr, 23.01.2015, Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

Julia Lezhneva, Sopran
Dmitry Sinkovsky, Konzertmeister & Violine
Helsinki Baroque Orchestra
Aapo Häkkinen, Cembalo & Leitung

AZ: Julia Lezhneva, Dmitri Sinkowsky und das Helsinki Baroque Orchestra im Herkulessaal

... Am Ende aber – in den Zugaben löst sich  etwas, und Lezhneva lässt ahnen, dass das alles noch kommen kann. Dann scherzt sie und lacht zusammen mit ihrem Landsmann Dmitry Sinkowsky, der für ein Duett seine Barockvioline gegen seine Counterstimme eintauscht. ...

Zuvor hatte der nicht zufällig Nigel-Kenedy-Pferdeschanz-Träger in Mozarts Violinkonzert Nr. 5 (das mit Rhythmus-Schlägen er Streicherbögen) Teufelsgeigerisches gewagt. ...

Das Helsinki Baroque Orchestra unter Aapo Häkkinen ist zu elle dem ideal: Frisch, exakt, nie verbissen und technisch reif. Im Bravo-Überschwang ging das Konzert in vier Zugaben wurde immer freier und so zu einem Hochgenuss.

 

 

26.01.2015 Münchner Merkur

Koloratur-Perlen

Fr, 23.01.2015, Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

Julia Lezhneva, Sopran
Dmitry Sinkovsky, Konzertmeister & Violine
Helsinki Baroque Orchestra
Aapo Häkkinen, Cembalo & Leitung

MM: Koloratur-Perlen

Münchens Barockfans waren am Freitag im Herkulessaal völlig aus dem Häuschen. Fünf Zugaben musste die junge Koloratursopranistin Julia Lezhneva singen, und für viele hätten es sicherlich noch mehr sein dürfen.

... Schnell offenbarte sie ihre große Stärke: Sie besitzt eine geläufige Gurgel, setzte traumwandlerisch sicher Koloraturen, die sie wie makellose Perlen auf einer Schnur aneinander reihte.

1/2 2015 Applaus

Generation Youtube

Fr, 23.01.2015, Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

Julia Lezhneva, Sopran
Dmitry Sinkovsky, Konzertmeister & Violine
Helsinki Baroque Orchestra
Aapo Häkkinen, Cembalo & Leitung

Applaus: Generation youtube

Die russische Sopranistin Julia Lezhneva erobert die Opernwelt.

23.12.2014 Süddeutsche Zeitung

Frohlocken - Weihnachtsoratorium mit dem Bach-Chor

So, 23.12.2014, Philharmonie, 20 Uhr

Ruth Ziesak, Sopran | Stefanie Irányi, Alt
Markus Schäfer, Tenor | Michael Volle, Bass
Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München
Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung

SZ Frohlocken - Weihnachtsoratorium mit dem Bach-Chor

“Hansjörg Albrecht (...) Wenn er diesmal in der Gastig Philharmonie hinter dem strahlenden Trompetenjubel des Beginns der sechs Weihnachtskanten (überwältigend: das Trompetenensembles Läubin) den Chor eher abdämpft als anfeuert, dann zeigt sich schon sein neues, kammermusikalisches Konzept (...) und modelliert finessenreich an Klangbild und Artikulation.”

“Eine großartige Frauenriege an den Oboen, exquisite Flöten, Fagotte und Theorbe und Peter Kofler als Organo-Continuo-Meister mit dem ebenso beschwingten wie präzisen Bach Collegium München lieterten Glanz wie Delikatesse.”

“Für messianische Kraft und vitalen Drive sorgte der Bass von Michael Volle (...), für strahlende Höhen der Sopran von Ruth Ziesak und für kalligraphische Raffinesse der Mezzo von Stefanie Iranyi.”

09.12.2014 Abendzeitung

Swingend mit lässigen Verzögerungen

So, 07.12.2014, Herkulessaal, 20 Uhr

Simone Dinnerstein, Ragna Schirmer,
Matthias Kirschnereit, Andrea Lucchesini, Klaviere
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner, Konzertmeister & Leitung

AZ Swingend mit lässigen Verzögerungen

"... Warum gelang dieses weltliche Bach-Konzert-Crescendo am zweiten Advent? Zum einen wegen der Harmonie der vier Musiker. Ihre Temperamente liegen angenehm nah beieinander. ... Dass Bachs Konzert für vier Klaviere zum Höhepunkt wurde, ist der Uneitelkeit aller vier zu verdanken: es wurde kein Wettbewerb, sondern ein ineinadnergreifendes, ergreifendes, energetisches Zusammenspiel. ... Wie bei alledem die Streicher des Bach Collegiums München immer die richtige Balance zu den ein, zwei, drei bis zu vier Klavieren fanden, war ebenfalls meisterhaft."

 

13.11.2014 Süddeutsche Zeitung

Intim - Das Orchester der Anima Eterna aus Brügge im Herkulessaal

Mo, 11.11.2014, Herkulessaal, 20 Uhr

Lisa Shklyaver, Bassettklarinette
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Pianoforte  & Leitung

SZ: Intim - Das Orchester der Anima Eterna aus Brügge im Herkulessaal

"Früher hätte man ja gedacht, dass die Begeisterung, die einst Sir Peter Jonas an der Staatsoper für die Barockoper entfachte, positive Auswirkungen auf die ganze Alte Musik haben könnte. Nun sitzt man im Herkulessaal, hört ein Konzert mit Musik von Mozart und Haydn, nichts Exotisches also, hört das fabelhafte Orchester Anima Eterna Brugge, und wundert sich, weshalb man Teil einer eher exklusiv wirkenden Veranstaltung ist. An dem, was die Musiker machen, kann es nicht liegen. 

... Die Unmittelbarkeit des Musizierens ist herrlich, und spielt dann Immerseel selbst Pianoforte (Mozarts zwölftes Klavierkonzert), dann kommt noch einmal eine Intimität dazu, die einem nahegeht. Fragil ist das Spiel, darin soagar wagemütig bis zum Rand des Zerbrechens. Und am Ende spielt Lisa Shklyaver Mozarts Klarinettenkonzert als Gesang aus den Tiefen der Menschlichkeit."

13.11.2014 Abendzeitung

Empfindsamkeit - Herkulessaal: Jos van Immerseel und Anima Eterna spielen Mozart im Originalklang

Mo, 11.11.2014, Herkulessaal, 20 Uhr

Lisa Shklyaver, Bassettklarinette
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Pianoforte  & Leitung

AZ: Empfindsamkeit - Herkulessaal: Jos van Immerseel und Anima Eterna spielen Mozart im Originalklang

"Es gibt ihn noch den Fortschritt. Man höre sich nur einmal eine beliebige Mozart-Aufnahme an, die vor 30 oder 40 Jahren entstanden ist: Musik wie Mamor, glatt, kalt und leider ziemlich langweilig. Unter dem Einfluss der Originalklang-Bewegung wagt man bei Mozart heute viel mehr spontane Rhetorik. ...
Immerseel und seine Musiker hauchten der Musik einen empfindsamen Atem ein, der zum aristokratisch eleganten Lebensgefühl des 18. Jahrhunderts vor der alles umwälzenden Französischen Revolutiion passt. ...
Im Klarinettenkonzert KV 622 harmonisierten die seidigen Streicher aufs Schönste mit dem leicht verhangenen Klang des Bassetthorns mit seinem zylindrischen Schallbecher, für das dieses Werk ursprünglich gedacht war. ...

 

 

11.11.2014 Abendzeitung

Mozarts Liebe

Mo, 11.11.2014, Herkulessaal, 20 Uhr

Lisa Shklyaver, Bassettklarinette
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Pianoforte  & Leitung

AZ: Mozarts Liebe (Vorankündigung)

"Bekannt wurden es als Mozarts 'Klarinettenkonzert'. Aber der Komponist hatte ein anderes Instrument im Ohr: das Bassetthorn, den Tenor der Klarinettenfamilie. Heute ist ein wunderschönes Konzert in der Originalversion zu erleben: Lisa Shklyaver spielt es, begleitet vom Originalklangensemble Anima Eterna aus Brügge." ...

 

05.11.2014 Süddeutsche Zeitung

Zwei Chöre, ein Phänomen. Via-Nova-Chor und Nederlands Kamerkoor auf höchstem Niveau

So, 02.11.2014, Allerheiligen-Hofkirche, 16 Uhr

Nederlands Kamerkoor
Peter Phillips, Leitung

SZ: Zwei Chöre, ein Phänomen. Via-Nova-Chor und Nederlands Kamerkoor auf höchstem Niveau

... "Hauptwerks des Abends war die Missa 'Et ecce terrae motus' von Antoine Brumel, eine der originellsten, vielfältigsten und reichsten Mess-Vertonungnen des ganzen 16. Jahrhunderts. Der Nederlands Kamerkoor unter Peter Philips (...) machte die Pracht und Schönheit dieses oft zwölfstimmigen Satzes mit ebenso großer Natürlichkeit wie Souveränität zum Ereignis."

 

23.07.2014 Münchner Merkur

Ein Seebär im Schmuddelwetter - Schauspieler Axel Prahl musizierte trotz Regen im Brunnenhof der Münchner Residenz

Mo, 21.07.2014, Brunnenhof der Residenz, 20 Uhr

Axel Prahl & Das Inselorchester

"Blick aufs Mehr"

MM: Ein Seebär im Schmuddelwetter - Schauspieler Axel Prahl musizierte trotz Regen im Brunnenhof der Münchner Residenz

... "Bei uns im Norden heißt das erhöhte Luftfeuchtigkeit", sagte er. ... Diejenigen, die dem Regen trotzten, wurden belohnt. Mit einer tollen Kulisse, klar. Mit einem gut aufgelegten Prahl im Ringelshirt mit Weste und weißem Vollbart. Ganz der Seebär. Aber auch sein Inselorchester unter Danny Dziuk zeigte sich spielfreudig. ....

 

23.07.2014 Abendzeitung

Prahl flittert in München

Mo, 21.07.2014, Brunnenhof der Residenz, 20 Uhr

Axel Prahl & Das Inselorchester

"Blick aufs Mehr"

AZ: Prahl flittert in München

Tatort im Brunnenhof: Mitten in München - und mitten im schönsten Regen - steht er da, der Mann aus Kiel, den doch alle mehr mit Münster verbinden: "Tatort"-Star Axel Prahl rockt den kleinen, feinen Hof der Residenz. ...

 

 

23.07.2014 Süddeutsche Zeitung

Launig gemischt

Mo, 21.07.2014, Brunnenhof der Residenz, 20 Uhr

Axel Prahl & Das Inselorchester

"Blick aufs Mehr"

SZ: Launig gemischt - Axel Prahl trotz im Brunnenhof dem Regen

Dass Axel Prahl als Schauspieler über Bühnenpräsenz verfügt, launige Geschichten erzählen und auch mit dem Publikum arbeiten kann - kein Wunder. Dass er mit Sprache umzugehen vermag (...), ist ebenfalls nachvollziehbar - wenn auch die Güte seiner Texte bereits nicht selbstverständlich ist. Dass aber der Mann, der als Münsteraner Kommissar meist ziemlich vor sich hinkrächzt, live eine selbst von Hotel-Klimaanlagen nicht kleinzukriegende, wirklich großartige und vielseitige Gesangsstimme besitzt, überracht dann doch jeden, der ihn nocht nicht gehört hat.  ...

Prahl abschließenden Wunsch, mal bei besserem Wetter wiederkommen zu dürfen, kann  man also nur unterstützen. Möglichst bald, bitte!

 

 

 

19./20.07.2014 Süddeutsche Zeitung

Lieblingrolle Frontmann

Mo, 21.07.2014, Brunnenhof der Residenz, 20 Uhr

Axel Prahl & Das Inselorchester

"Blick aufs Mehr"

SZ: Lieblingsrolle Frontmann – Interview

Das Verbrechen hat Pause: Axel Prahl dreht zei Tatort-Folgen im Jahr nd hat viel Zeit für die Musik. Mit seiner Band, dem Inselorchester, ist er unterwegs durch die Republik und kommt am Montag nach München

 

 

16.07.2014 Süddeutsche Zeitung

Konzept-Konzert – Mahler versus Brahms in der Allerheiligen-Hofkkirche

Mo, 16.07.2014, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Michael Volle Bariton          
Sophie Raynaud
Klavier
Hartmut Volle
Rezitation    
Andrea Wolf Rezitation

SZ: Konzept-Konzert – Mahler versus Brahms in der Allerheiligen-Hofkirche

... Ein hervorragendes, ertragreiches Konzept – bis hin zum intelligenten Schönberg-Ausblick.

.... Gelesen und musiziert wird dabei ganz vorzüglich. Ist das Klavier anfangs zu hintergründig, volles Piano in hoher Lage leicht brüchig? Ein wenig. Aber das wird umgehend von großartigen Interpretationen verdrängt, etwa bei Mahlers "Selbstgefühl": grandios erzählend gesungen, spannend, flexibel im Ausdruck, herrlich überzeichnet.

 

04.06.2014 Münchner Merkur

Leicht und rasch - Julian Prégardien, Allerheiligen-Hofkirche

Mo, 01.06.2014, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Julian Prégardien Tenor
Christoph Schnackertz Klavier

MM: Leicht und rasch - Julian Prégardien, Allerheiligen-Hofkirche

Zweifellos, er ist ein Sänger, ein Tenor sogar, und doch ist er weit mehr als das: Julian Prégardien stellt bei seinem ersten Münchner Liederabend in der Allerheiligen-Hofkirche seine Vokalkünste nicht aus, sondern fesselt das Publikum als Geschichtenerzähler. ... Das begeisterte Publikum wartet auf ein Wiederhören. ..

 

04.06.2014 Süddeutsche Zeitung

Absolut lyrisch - Julian Prégardiens Liederabend in der Allerheiligen-Hofkirche

Mo, 01.06.2014, Allerheiligen-Hofkirche, 20 Uhr

Julian Prégardien Tenor
Christoph Schnackertz Klavier

SZ: Absolut lyrisch - Julian Prégardiens Liederabend in der Allerheiligen-Hofkirche

Julian Prégardien ist längst mehr als der sohn eines berühmten Vaters, auch wenn er in vielem an Christoph Prégardien erinnert. Soeben ist seine erste Soloplatte erschienen, deren Programm er nun auch beim Liederabend in der Allerheiligen-Hofkirche sang.

... Prégardiens Stimme ist ungewöhnlich schön, sie klingt warm und symphatisch. Und man merkt, dass sich da ein junger Sänger eigenständige Bahnen zu den Liedern sucht, dass er weder einen berühmten Papa noch sonstige Platten imitiert. Das sorgt für eine grundsätzliche Direktheit und Frische. Für die Fülle der Möglichkeiten hat er ja noch eine ganze Menge Zeit.

03./04.05.2014 Abendzeitung

Liebe, Tanz und Politik in den Gassen

Di, 29.04.2014, Herkulessaal, 20 Uhr

Fra' Diavolo
Accordone
Guido Morini Cembalo & muikalische Leitung
Marko Beasly
Gesang
Stefano Rocco
Barockgitarre
Fabio Accurso
Lute
Mauro Durante
Rahmentrommel

AZ: Liebe, Tanz und Politik in den Gassen – Die Gruppe Accordone mit "Fra' Diavolo – Geschichten aus Neapel – im Herkulessaal

Natürlich kann man zum zigsten Mal Brahms, Bruckner, Schubert, Schumann hören. Die Originalklang-Reihe im Herkulessaal geht andere, letztlich spannendere Wege. Und wenn am  Ende Marco Beasley auf einen Zuruf-Wunsch aus dem Publikum das Lied von der Sardinen-Dame im Golf von Neapel singt, um die sich zwei Sardinen-Liebhaber raufen und immer mehr hineinverwickelt werden,  bis das ganze türkise Meer ein fischiges Wirbel-Gerangel ist, dann braucht man dieses fremde, mit vielen Us vermischte Italienisch gar nicht zu verstehen, um begeistert zu sein. Denn dieser  Tenor ist in der kunstvollen Tradition fahrender Sänger, musikalischer Geschichtenerzähler, die alles leicht und intensiv zugleich einsetzen - Hände, Körper, Mimik -, um zu  erzählen, was sich auf den Strassen Neapels abgespielt hat.

Das Programm "Fra' Diavolo - Geschichten aus Neapel" hatte eine wunderbare Balance aus tänzerischer Leichtigkeit, höchster Musikalität,  tiefem Vortrag und Texten voller Poesie, Leben und Liebestaumel.  (Adrian Prechtel)

 

22.04.2014 Münchner Merkur

Kompromisslos und gegensätzlich – zwei Passionen im Gasteig

Fr, 18.04.2014, Philharmonie im Gasteig, 14 Uhr

Bach Matthäuspassion
Johannette Zomer Sopran
Bettina Ranch
Alt
Christoph Genz
Tenor/Arien
Stephan Loges
Bass/Arien
Lothar Odinius
Tenor/Evangelist
Jochen Kupfer
Bass/Christus
Bach Collegium München
Domsingknaben & Mädchenkantorei am Münchner Dom
Münchener Bach-Chor
Hansjörg Albrecht
Cembalo & Leitung

MM: Kompromisslos und gegensätzlich – zwei Passionen im Gasteig

... Während Albrecht sich hörbar für die historische Aufführungspraxis interessiert ...  Schon die Aufstellung macht klar, wie die beiden Dirigenten die Leidensgeschichte Christi in Szene und Töne zu fassen versuchen. ... erlebte beim Münchener Bach-Chor eine intime Bühnensituation. Umringt von den Solisten und im engen Verbund mit Laute und Gambe leitete Hansjörg Albrecht die Aufführung als Primus inter pares vom Cembalo aus.

22.04.2014 Süddeutsche Zeitung

Klangspezereien – Der Münchener Bach-Chor mit det Matthäus-Passion

Fr, 18.04.2014, Philharmonie im Gasteig, 14 Uhr

Bach Matthäuspassion
Johannette Zomer Sopran
Bettina Ranch
Alt
Christoph Genz
Tenor/Arien
Stephan Loges
Bass/Arien
Lothar Odinius
Tenor/Evangelist
Jochen Kupfer
Bass/Christus
Bach Collegium München
Domsingknaben & Mädchenkantorei am Münchner Dom
Münchener Bach-Chor
Hansjörg Albrecht
Cembalo & Leitung

SZ: Klangspezereien – Der Münchener Bach-Chor mit det Matthäus-Passion

Interpretiert und inszeniert worden ist Bachs Matthäus-Passion schon in vielen Versionen. München aber hat eine besondere Aufführungstradition. Zu ihr gehört als tragende Säule ein Ensemble. Das dieses Jahr sein sechzigjähriges Jubiläum feiert: der Münchener Bach-Chor. Als Vermächtnis Karl Richters bewegt er immer noch Gemüter und Geister. ...

Diesmal musizierte er (Hansjörg Albrecht) ein barockes geistliches Drama zwischen Piano-Inbrunst und delikaten Klangspezereien. ...

17./18..04.2014 Süddeutsche Zeitung

Der Opernhafte – Für Hansjörg Albrecht bleibt die Matthäuspassion hochaktuell

Fr, 18.04.2014, Philharmonie im Gasteig, 14 Uhr

Bach Matthäuspassion
Johannette Zomer Sopran
Bettina Ranch
Alt
Christoph Genz
Tenor/Arien
Stephan Loges
Bass/Arien
Lothar Odinius
Tenor/Evangelist
Jochen Kupfer
Bass/Christus
Bach Collegium München
Domsingknaben & Mädchenkantorei am Münchner Dom
Münchener Bach-Chor
Hansjörg Albrecht
Cembalo & Leitung

SZ: Der Opernhafte – Für Hansjörg Albrecht bleibt die Matthäuspassion hochaktuell

Hansjörg Albrecht: "Natürlich wurde die Passion für den Kirchenraum komponiert, aber unsere Ohren heutzutage sind so verwöhnt, und in vielen Kirchen hört man in der vierten Reihe an schon nicht mehr alles so genau." ...

11.04.2014 Süddeutsche Zeitung

Farbenspiele – Der Pianist Roberto Cominiati in der Allerheiligen-Hofkirche

Mi, 09.04.2014, Allerheiligen-Hofkirche 20 Uhr

Roberto Cominiati Klavier

SZ: Farbenspiele – Der Pianist Roberto Cominiati in der Allerheiligen-Hofkirche

Welch ein musikalisches Glück es ist, dass es den Steinway-Flügel gibt, konnte man einmal wieder staunend bei Scarlatti-Sonaten in der Allerheiligen-Hofkirche erfahren. Die sind zwar für das Cembalo komponiert, aber der junge italienische Pianist Roberto Cominiati verwandelte sie von emsigen Einspielstückchen mit sensibler Klangkultur zu fast impressionistischen Charakterstücken. ...

01.04.2014 Süddeutsche Zeitung

Weltklasse – Der Cellist Valentin Radutiu in der Philharmonie

So, 23.03.2014 Philharmonie im Gasteig, 20 Uhr

Cellowelten
Valentin Radutiu Violoncello
Symphony Prague
Stefan Britvík
Leitung

SZ: Weltklasse – Der Cellist Valentin Radutiu in der Philharmonie

Es gehörz zu den schönsten Erlebnissen, wenn ein hochbegabter Musiker sich zum Künstler ersten Ragnes entwickelt. Das heißt, wenn sich nach vielversprechenden Anfängen, Wettbewerbs- und ersten CD-Erfolgen herausstellt, dass der bisherige Novize einen  ganz eihenen Ton, ja, etws Unverwechselbares besitzt, das eine gewichtige Rolle in der Welt der Musik spielen wird - kurz, dass er eine eigenständige Persönlichkeit entfaltet. 

30.03.2014 Süddeutsche Zeitung

Reiz des Unbekannten – Valentin Radutiu und seine "Cellowelten" in der Philharmonie

So, 23.03.2014 Philharmonie im Gasteig, 20 Uhr

Cellowelten
Valentin Radutiu Violoncello
Symphony Prague
Stefan Britvík
Leitung

SZ: Reiz des Unbekannten – Valentin Radutiu und seine "Cellowelten" in der Philharmonie

Ob er wahnsinnig sei, hätte ihn ein Kollege angesichts dieses Programms gefragt. Für den 27-jährigen Cellisten Valentin Radutiu steht nun das Debüt in der Münchner Philharmonnie an.

"Mich interessiert auch das Was des Cello-Werks", erklärt er ... Radutiu hingegen fände auch einen großen Reiz darin, unbekanntere Werke auszugraben. ...

25.03.2014 Süddeutsche Zeitung

Große Frauen – Dorothee Oberlinger und Hille Perl im Herkulessaal

So, 23.03.2014 Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

La Follia – Lärmende Lustbarkeiten
Dorothee Oberlinger Blockflöten
Hille Perl Viola da Gamba
La Folia Barockorchester
Robin Peter Müller
Violine & Leitung

SZ: Große Frauen – Dorothee Oberlinger und Hille Perl im Herkulessaal

Spätestens wenn sie am Ende für ein a-Moll-Doppelkonzert von Georg Philipp Telemann gemeinsam auftreten, fällt auf, wie ähnlich einandner diese beiden hochgewachsenen, schlanken, dunkelhaarigen Frauen sind: Dorothee Oberlinger, die diensthabende Königin an den diversenen Formen der Blockflöte, und Hille Perl, von gleichem Rang an der Gambe. ... 

 

25.03.2014 Abendzeitung

Barocker Wahnsinn – Dorothee Oberlinger, Hille Perl und das La Folia Barockorchester im Herkulessaal

So, 23.03.2014 Herkulessaal der Residenz, 20 Uhr

La Follia – Lärmende Lustbarkeiten
Dorothee Oberlinger Blockflöten
Hille Perl Viola da Gamba
La Folia Barockorchester
Robin Peter Müller
Violine & Leitung

AZ: Barocker Wahnsinn – Dorothee Oberlinger, Hille Perl und das La Folia Barockorchester im Herkulessaal

... Die charmant-dominat freudige Oberlinger ist ein gutes Pendant zu Hille Perl, die grundsätzlich ernster wirkt, aber im Spiel (...) strahlt und dem heiseren Mittelklang des alten Instruments tänzerische Freude entlockt.

.... Das Wechselspiel der Soloinstrumente und das Zusammenspiel mit dem Originalklang-Orchester kommt hier zu einer fantastischen Balance, die jetzt den gesamten Saal erfasst.

 

 

21.03.2014 Süddeutsche Zeitung

Geben und Nehmen – Geigerin Ana Chumachenco und Pianist Siegfried Mauser mit Schubert in München

Mi, 19.03.2014 Allerheilgen-Hofkirche, 20 Uhr

Ana Chumachenco Violine
Siegfried Mauser Klavier

SZ: Geben und Nehmen – Geigerin Ana Chumachenco und Pianist Siegfried Mauser mit Schubert in München

... Beide Partner müssen sich in hohem Maße dialogisch die Töne zuspielen. Mauser und die Geigerin Chumachenco tun das mit der Nonchalance, über die nur sehr erfahrene Kammermusiker verfügen. Die Farbgebung und das Tempo sind genau durchdacht, zugliech aber agieren beide flexibel aus dem Moment, nehmen und geben einander beständig. ...

 

21.03.2014 Süddeutsche Zeitung

Enorme Hingabe – Sasha Grynyuk brilliert in der Allerheiiigen-Hofkirche

Di, 18.03.2014 Allerheilgen-Hofkirche, 20 Uhr

Sasha Grynyuk Klavier

SZ: Enorme Hingabe – Sasha Grynyuk brilliert in der Allerheiiigen-Hofkirche

Der Klavierabend des Pianisten Sasha Grynyuk in der Allerheiligen-Hofkirche gehört zu den Erlebnissen, die das Zeitgefühl außer Kraft setzen. ... Ein phänomenales Konzert. ... Selten umfaßt ein Klavierabend ein stilistisch derart vielseitiges Programm. ... Die interpretatorische Hingabe ist enorm, der Eindruck der ernsten analytischen Durchdringung der Werke mindestens ebenso stark. ...

 

20.02.2014 Süddeutsche Zeitung

Grotesk bis witzig – Das Szymanowski Quartet überzeugt in der Residenz

Di, 20.02.2014 Allerheilgen-Hofkirche, 20 Uhr

Szymanowski Quartet
Andrej Bielow
Violine
Grzegorz Kotów
Violine
Vladimir Mykytka
Viola
Marcin Sieniawski
Violoncello

Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3, F-Dur, op. 73
Sofia Gubaidulina: Streichquartett Nr. 3
Beethoven: Streichquartett, C-Dur, op. 59,3

SZ: Grotesk bis witzig – Das Szymanowski Quartet überzeugt in der Residenz

... das Szymanowski Quartet stellte in der Alllerheiligen-Hofkirche diese Verwandlung geradezu plastisch dar. Die vier – Andrej Bielow, Grzegorz Kotów, Violinen; Vladimir Mykytka, Viola; Marcin Sieniawski, Violoncello; – sind sehr verschieden in Erscheinung und Spiel, dabei hoch kommunikativ. 1995 gegründet beweisen sie, dass Musik einmal die unterschiedlichen Charaktere zur Einheit der Vielfalt zusammenschweißt, andererseits die Vielfalt entfaltet werden muss. 

Ein deutlicher Sinn für Witz, Groteske, scharfe Kontierung und klangliche Ausreizung bis ins wispernde Pianissimo oder ins heftige Fortissimo zeichnet das Ensemble aus. ... Danach boten die "Szymanowskis" Beethovens Op. 59,3 so von frischem Humor erleuchtet, dass das Stück plötzlich so überraschend modern, verrückt und verspielt klang wie aus dem 20. Jahrhundert. ... Großer Beifall. ...

 

17.02.2014 Süddeutsche Zeitung

Poetenpop – Simone Dinnersteins Klavierabend in München

Sa, 15.02.2014 Allerheilgen-Hofkirche, 20 Uhr

Simone Dinnerstein

SZ: Poetenpop – Simone Dinnersteins Klavierabend in München

... Ihr Spiel bleibt, obwohl ausgereift, geprägt von einer klassikfernen Unmittelbarkeit, einem fast naiven Zugang zur Musik. ... Das Historisieren ist ihr nicht nur bei Bach fremd. Aber wenn Dinnerstein im zweiten Teil Robert Schumannss "Kinderszenen" spielt, dann findet sie unmittelbar den poetischen Ton dieser Stücke. In der Erinnerung an die Kindheit steckt da eine Nostalgie, wie sie tatsächlich nur der Pop riskiert. Und die ausgelutschte "Träumerei" gleicht in Dinnersteins endloser Langsamkeit einem Song, den man immer wieder hören mag. ...

 

06.02.2014 Süddeutsche Zeitung

Geschliffen – Herreweghe mit Bach-Preziosen im Prinzregententheater

Mo, 03.02.2014 Prinzregententheater, 20 Uhr

Bach Spezialist Philippe Herreweghe

Hana Blazikova, Sopran 1
Margot Oitzinger, Sopran 2
Robin Blaze, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor und Collegium Vocale Gent
Philippe Herreweghe, Leitung

SZ: Geschliffen – Herreweghe mit Bach-Preziosen im Prinzregententheater

Wie immer bei Philippe Herreweghe war es ein feiner Konzertabend: erlesene Bach-Spezereien und die exquisite Art, zu dirigieren – allen längst vertraut, aber immer wieder geheimnisreich. ... Zum Höhepunkt des Abends geriet Bachs Magnificat ... Besonders gelungen: die A-capella-Majestät des "Sicut locus" im "stile antico", die Sopran-Duette von Hana Blaziková und Margot Oitzinger und die Tenor-Duette zwischen dem Counter Robin Blaze und Thomas Hobbs. Profane, aber begeisterte Beifallsstürme.  

 

05.02.2014 Abendzeitung

Mit Gelassenheit und frommer Zuversicht

Mo, 03.02.2014 Prinzregententheater, 20 Uhr

Bach Spezialist Philippe Herreweghe

Hana Blazikova, Sopran 1
Margot Oitzinger, Sopran 2
Robin Blaze, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor und Collegium Vocale Gent
Philippe Herreweghe, Leitung

AZ: Mit Gelassenheit und frommer Zuversicht

... Sonst war alles vorzüglich. Die (excellenten) Solisten traten aus dem schlank singenden Chor hervor. ... Herreweghes uneitle Gelassenheit passte ideal zur Motette "O Jesu Christ, meins Lebens Licht". ... Ein abgeklärter, unaufgeregter Abend im Originalklang – eine höchst erfreuliche Abwechslung zu Wagner, Strauss & Co.

 

03.02.2014 Abendzeitung

Brasilianischer Fussball - Interview mit Philippe Herreweghe

Mo, 03.02.2014 Prinzregententheater, 20 Uhr

Bach Spezialist Philippe Herreweghe

Hana Blazikova, Sopran 1
Margot Oitzinger, Sopran 2
Robin Blaze, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor und Collegium Vocale Gent
Philippe Herreweghe, Leitung

Abendzeitung, 03.02.2014

Heute kommt ein Meister des Originalklangs ins Prinzregententheater:   Philippe Herreweghe erklärt, warum Bachs "Magnificat" nur so überzeugend, rührend und wahr klingen kann.

 

30.01.2014 Fabiuskulturschockblog

Philharmonie im Gasteig: Kölner Kammerorchester/ Christoph Poppen – 27.1.2014

Mo, 27.01.2014 Philharmonie, 20 Uhr

Galakonzert zu Mozarts Geburtstag

Sharon Kam, Klarinette
Raphael Christ,
Violine, und Wolfram Christ, Viola
Ben Kim,
Klavier
Kölner Kammerorchester
Christoph Poppen 

www.fabiuskulturschockblock

... Und da hob der Abend mit einem Mal ab und man hörte sozusagen ein Konzert im Konzert; das Klarinettenkonzert nämlich, die Nummer 622 bei Herrn von Köchel. In dem Moment, wo Sharon Kam das Podium betritt und zu spielen beginnt, passiert genau das, weswegen man ins Konzert geht: Musik beginnt zu leben, sich zu emanzipieren von technischen Vorgaben.  Von Gidon Kremer stammt das schöne Bonmot, wonach ein Musiker nur dann faszinierend sei, wenn man nach zehn Sekunden vergessen hat, welches Instrument er spielt… So ähnlich verhielt es sich hier, Kams Spiel verströmt puren Ausdruck, die seelische Essenz der Musik, ihren unmittelbaren emotionalen Kern. Der Ton ist von balsamischer Weichheit und doch präzise strukturiert, fasslich und träumerisch zugleich, von fast irrealer Schönheit und Sanglichkeit. Plötzlich ist alles da: das Zusammenspiel, die Impulse, die Energien; schon in Sachen Körperhaltung und –spannung der Musiker ein himmelweiter Unterschied. Natürlich spielt Kam auf einem modernen Nachbau der zu Mozarts Zeit üblichen Bassettklarinette, deren erweiterter Tonumfang und weichere Klangfarbe dem Werk gerechter wird als die später gebräuchliche A-Klarinette; eine Besetzung übrigens, die auch von Originalklang-Papst Nikolaus Harnoncourt praktiziert wird. Diese 26 Minuten hatten das Kommen alleine schon gelohnt und zeigten, wohin für Christoph Poppen und das Kölner Kammerorchester die gemeinsame Reise gehen kann und sicherlich auch wird. Es wäre schön, wenn diese auch in Zukunft regelmäßig nach München führen würde!

16.01.2014 Abendzeitung

Wir lieben uns!

Mi, 15.01.2014 Herkulessaal, 20 Uhr

Simone Kermes, Sopran
Vivica Genaux, Mezzosopran
Cappella Gabetta
Andrés Gabetta, Violine & Leitung

Barocke Rivalitäten: Cuzzoni versus Bordoni

AZ: Wir lieben uns!  Herkulessaal: Simone Kermes und Vivica Genaux als rivalisierende Opernprimadonnen

... Die Cappella Gabetta (mit Andrés Gabetta, dem Bruder der Cellistin Sol Gabettta, als Konzertmeister)spieltte undogmatisch im Originalklang und verbreitete im Zusammenspiel mit den Sängerinnen Wärme und Intensität.

Ein spannendes Projekt. Und für alle, die es verpasst haben: Eine Platte, versprach Simone Kermes, wird folgen.

 

16.01.2014 Münchner Merkur

Auf dem Weg zu Primadonnen?

Mi, 15.01.2014 Herkulessaal, 20 Uhr

Simone Kermes, Sopran
Vivica Genaux, Mezzosopran
Cappella Gabetta
Andrés Gabetta, Violine & Leitung

Barocke Rivalitäten: Cuzzoni versus Bordoni

MM: Auf dem Weg zu Primadonnen?  Simone Kermes und Vivica Genaux erinnern im Münchner Herkulessaal an Francesca Cuzzini und Fastina Bordoni

... Zum Vergnügen vieler Zuhörer katapultierte sie (Simone Kermes) ihre Spitzentöne in Leonardo Leos "Ciro riconosciuto" in den Raum und fackelt Vitallias Zorn ... effektvoll in den Himmel. ...

Vivica Genaux übernimmt in dem Arien-Pingpong den Mezzo-Part und punktet mit samtiger Stimme und diskretem Charme.

 

15.01.2014 Abendzeitung

Primadonnen? Huren oder Marktweiber?

Mi, 15.01.2014 Herkulessaal, 20 Uhr

Simone Kermes, Sopran
Vivica Genaux, Mezzosopran
Cappella Gabetta
Andrés Gabetta, Violine & Leitung

Barocke Rivalitäten: Cuzzoni versus Bordoni

AZ: Primadonnen? Oder Huren und Marktweiber?

Vorankündigung

... Was heute Abend Simone Kermes als Francesca Cuzzoni und Vivica Genaux als Fastina Hasse daraus machen? Einen wilden Barockabend, zusammen mit der Cappella Gabetta.

 

09.01.2014 Süddeutsche Zeitung SZ-Extra

Singende Streithennen

Mi, 15.01.2014 Herkulessaal, 20 Uhr

Simone Kermes, Sopran
Vivica Genaux, Mezzosopran
Cappella Gabetta
Andrés Gabetta, Violine & Leitung

Barocke Rivalitäten: Cuzzoni versus Bordoni

SZ-Extra: Singende Streithennen

Vorankündigung.

Mit einem historischen Konkurrenzkampf als Vorlage widmen sich Simone Kermes und Vivica Genaux dem Barockenopernrepertoire.

31.12.2013 Süddeutsche Zeitung

Feinarbeit "Genie und Wahnsinn" – drei Konzerte mit Beethoven

So, 29.12.2013 Philharmonie 11, 17, 20 Uhr

Henschel Quartett
Akiko Suwanai, Violine
Alexander Schimpf, Klavier
PKF-Prague Philharmonia
Olivier Tardy, Leitung

SZ: Feinarbeit "Genie und Wahnsinn"

... Nach dem himmlischen Jubel tönte jetzt revolutionäres Pathos durch die Gasteig-Philharmonie: "Beethoven pur" hieß die treffliche Programmidee. Drei Konzerte zeigten unter "Genie und Wahnsinn" Aspekte des revolutionären Feuerkopfs. ... Die PKF-Prague Philharmonia unter Olivier Tardy ließ uns aber hinter den geballten Energieladungen der "Schicksalssinfonie" auch viel abgetönte Piano-Feinarbeit entdecken. ...

Auch Alexander Schimpf ... moderiere die heroische Leidenschat des gewaltigen ersten Satztes im Adagio. ...

Im dritten Satz der "Rasumowsky-Quartette", op. 59, brillierte das Ensemble (Henschel Quartett, A.d.R.), das sein 20-jähriges Bestehen feiert, mit revolutionärer Präzision und heißem Brio. ...

19.12.2013 Süddeutsche Zeitung

Puristisch – Der Choir of St John's College im Herkulessaal

Mo, 16.12.2013 Herkulessaal 20 Uhr

The Choir of St John’s College, Cambridge, UK
Edward Picton-Turbervill, Joseph Wicks, Orgel
Erika Waardenburg, Harfe
Andrew Nethsingha, Leitung


SZ: Puristisch

... Mit dem Gründungsjahr 1670 gehört der Choir of St. John's College zu den ehrwürdigsten Knabenchören der Welt, seine Mitglieder sind Internatsschüler und Studenten am St John's College der Universität Cambridge. Und very british klingen sie auch: durchsichtig wie Seidenpapier, um höchstmögliche Präzision bemüht, eher "weiß" im Klang. ...

Deutsche Knabenchöre treten gern in Kompaniestärke auf, der Choir of St John's College mit gerade mal dreißig "Mann". Die aber bei Bedarf auch in Sachen Lautstärke erstaunlich zuschlagen können. Das schlanke Klangideal entspricht perfekt der Chormusik der Renaissance. ...

05.12.2013 Süddeutsche Zeitung

Perfektes Handwerk – Pianistin Shani Diluka in der Allerheiligen-Hofkirche

Di, 03.12.2013 Allerheiligen-Hofkirche 20 Uhr

Alexandra Dariescu, Klavier

SZ: Perfektes Handwerk

Man erlebt einen ungewühnlichen, zugleich höst erfreulichen, weil ehrlichen Klavierabend – mit einem Programm zwischen Jugenderinnerungen und Reife des Spätwerks. Mit einer Pianistin, die so anders wirkt als viele Klavierwunder heute, die sich Noten aufs Pult legt, die technische Herausforderungen nicht lässig als kaum vorhanden abschüttelt, sondern musikhandwerklich meistert – und dabei individuelle, aussagekräftige Interpretationen erschafft.

30.11.2013 Abendzeitung

Mit Gespür und Fundament - Bach-Chor, Gasteig

Do, 28.11.2013 Philharmonie im Gasteig 20 Uhr

Robin Johannsen, Sopran
Anne-Carolyn Schlüter, Mezzosopran
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass
Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München
Hansjörg Albrecht
, Leitung

Mozart c-Moll-Messe

AZ: Mit Gespür und Fundament

Mit viel Einfühlsamkeit folgte ihm das Bach Collegium, das niemals den Chor oder die Solisten überdeckte. ...

13.11.2013 Süddeutsche Zeitung

Schönes Wetter Das Bach Bach Collegium und Geiger Barnabás Kelemen

Mo, 11.11.2013 Herkulessaal der Residenz 20 Uhr

Barnabas Kelemen, Violine
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner
, Konzertmeister & Leitung

Acht Jahreszeiten: Antonio Vivalldi und Astor Piazzolla

SZ: Schönes Wetter Das Bach Bach Collegium und Geiger Barnabás Kelemen

An diesem Abend gibt es — außer der Zuhörerpräsenz — wirklich keine halben Sachen. Vivaldis Gassenhauer packen Kelemen und das Bach Colleglum kräftig beim Schopf, perfekt im Zusammenspiel, astrein in der Virtuosität, mit immenser Freude daran,jede Kontrastzeichnung, die sich anbietet, so markant wie möglich auszuformen.

21.10.2013 Abendzeitung

Demokratisches Teilchenphysik - "Vier im roten Kreis"

Vorankündigung: Vier im roten Kreis – Eggebrechts Streichquartette

AZ: Demokratische Teilchenphysik

"Vier im roten Kreis": Eine Konzertreihe stellt junge Ensembles vor und ein alter Hase erklärt das Phänomen mit Vorträgen – Was also macht ein gutes Streichquartett aus?

Die Allerheiligen-Hofkirche ist – neben der Reaktorhalle – der akustische Rahmen. Im Gasteig spricht Harald Eggebrecht über die Frage, was spielt wer wie?, und erklärt die Königsdisziplin Streichquartett.

16.05.2013 Süddeutsche Zeitung, Abendzeitung

Midori - die große Geigerin Midori beeindruckt in München

Mo, 13.05.13 Allerheiligen-Hofkirche 20 Uhr

Midori spielt Bach

SZ: Midori - eine Kraft, so federleicht
Die große Geigerin Midori beeindruckt in München

Midori weiß um historisch orientierte Aufführungspraxis und spielt dementsprechend leicht, mit bewunderungswürdig fließender, geschmeidiger Bogenführung, mit klug dosiertem Vibrato und frei von Gewalttätigkeiten. ... Dankbarer Beifall für die grandiose Midori.

AZ: Bach-Kulturen im Glashaus

Sie hat sich das so gewünscht: Bereits in den USA ... bestand sie auf einem intimen Rahmen, um den Stücken zu optimaler Wirkung zu verhelfen. In München bot die Allerheiligen-Hofkirche in der Residenz die ideale Voraussetzung: Der Klang klar strukturier, ohne lästigen Nachhall, der Raum gerade so groß, dass die Kammermusik-Atmosphäre bewahrt blieb. 

 

24.04.2013 Süddeutsche Zeitung

Chucho Valdés & Afro-Cuban Messengers

Mo. 22.04.13 Carl-Orff-Saal im Gasteig München 20 Uhr

Chucho Valdés & Afro Cuban Messengers

SZ: Locker und lässig
Pianist Chucho Valdés jazzt mit seinen Afro-Cuban Messengers


München - Wenn es in der Musik nach Verdienst gehen würde, dann wäre die Philharmonie viel zu klein gewesen für Chucho Valdés. ...

22.03.2013, 23./24.03.2013 Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung

Mahler und Schostakowitsch

Sergey Khachatryan Violine
Junge Deutsche Philharmonie
Jonathan Nott
Leitung

Mi. 20.03.13 Philharmonie im Gasteig München 20 Uhr

AZ: Einfach zu schön um wahr zu sein
Die Junge deutsche Philharmonie unter Jonathan Nott im Gasteig

Es war auch eine exzellente Idee, Schostakowitsch mit Gustav Mahler zu verbinden. ...

 

SZ: Kopf und Kragen
Sergey Kachatryan und die Junge Deutsche Philharmonie

... zum dritten Mal konnten sich die Münchner glücklich schätzen, dabei zu sein, wenn dieser einzigartige Musiker nicht nur bravourös und feurig spielt, sondern in die Tiefen und Abgründe dieser Musik so eintaucht, dass man atemlos miterlebt, wie es bei Kachatryan musikalisch, pathetisch gesagt, um Leben und Tod geht. ...

15.02.2013 Süddeutsche Zeitung

Mozart Piano Quartet

Mark Gothoni Violine
Hartmut Rohde Viola
Peter Hörr Violoncello
Paul Rivinius Klavier

Mi, 13.02.13 Herkulessaal der Residenz München 20 Uhr

SZ: Am schönsten
Das Mozart Piano Quartet im Herkulessaal

München - Solch ein Stück Kammermusik, das dauert; denn wenn einer wie Johannes Brahms musikalische Einfälle satztechnisch verarbeitet, dann richtig. Ist das fad gespielt, öffnet sich vor den Zuhörern eine gewaltige Durststrecke. Wird es so dargeboten wie das Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll op. 25 vom Mozart Piano Quartet im Herkulessaal, ist es ein Erlebnis. ...

29.01.2013 Süddeutsche Zeitung

Mozarts Geburtstag

Pietro De Maria Klavier
Matthias Kirschnereit
Klavier
Anna Gourari
Klavier
Roberto Cominati
Klavier
Bach Collegium München

Alondra de la Parra
Leitung

So, 27.01.13 Philharmonie im Gasteig München, 20 Uhr

SZ: Dialoge mit Mozart
Bach Collegium: drei Klaviere für einen Geburtstag

München - Drei Klavierkonzerte und eine Sinfonie - eine Geburstagswidmung für Mozart, mit drei Steinways und einer neuen Dirigentin. Zugleich schien es auch ein Kompendium klaviristischer Dialogstrukturen im WIener klassischen Stil Mozarts zu werden. ...




22./23.12.2012 Süddeutsche Zeitung

August-Everding-Wettbewerb

Mi, 19.12.12 Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München

SZ: Weicher Flötenklang
Mikhail Khvostikov gewinnt Everding-Wettbewerb

München - Mozart liebte die Flöte nicht besonders, so wenig wie den Alt. Wenn aber dann in der Allerheiligen-Hofkirche das erste seiner beiden Konzerte für Flöte und Orchester G-Dur KV 313 aufklingt, dann ist man bezaubert. ...

29.11.2012 Münchner Merkur

Mauri Antero Numminen

Mauri Antero Numminen
Pedro Hietanen

Di, 27.11.12 Carl-Orff-Saal im Gasteig, 20 Uhr

MM: Avantgarde und Albernheit

Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen? Tja, schade, dass der alte Wittgenstein nie ans Singen gedacht hat! ...




15.11.2012 Süddeutsche Zeitung

Stefan Temmingh & das Bach Collegium

Stefan Temmingh Blockflöte
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner Violine & Leitung
Mo, 12.11.12,  Prinzregententheater, 20 Uhr

Sz: Es ruft der Stieglitz
Blockflötist Stefan Temmingh und das Bach Collegium

München - Kaum zu glauben, dass eine winzige, pechschwarze Sopran-Blockflöte in D wirklich wie ein Vogel zwitschern und tirilieren kann. Aber wer Stefan Temmingh und das Bach Collegium München unter Florian Sonnleitner im Prinzregententheater mit Antonio Vivaldis D-Dur-Concerto RV 428 erlebt hat, weiß jetzt, wie herrlich so etwas klingt...

14.11.2012 Abendzeitung

Christian Poltéra

Der Cellist Christian Poltéra spielt Bachs Solosuiten in der Allerheiligen-Hofkirche
Tribute to Ella – Von Ella Fitzgerald bis George Gershwin
So, 11.11.12 Carl-Orff-Saal im Gasteig, 20 Uhr

Az: Souverän unterwegs
Zuallererst sind sie ein Kraftakt, alle sechs auf einen Schlag gar eine Tour de force. Für den Cellisten – aber auch fürs Publikum. Johann Sebastian Bachs Solosuiten fordern sämtliche Konzentration, selbst die „naiv” verspielte erste. Und hier zeigt sich gleich, was Christian Poltéra aus der beträchtlich angewachsenen Riege bestens ausgebildeter Cellotalente heraushebt: Er zischt nicht wie so viele im Parforceritt durchs Prelude, jede Note dieser Quasi-Ouvertüre für die folgenden fünf Tanzsätze hat bei ihm Gewicht und erzählt beredt, was kommen wird.

11.11.2012 Süddeutsche Zeitung

Christian Poltéra spielt Bach

So, 11.11.12 Allerheiligen-Hofkirche 17 & 20 Uhr

Christian Poltéra
Solosuiten für Violoncello

Sz: Bach Expedition
Cellist Christian Poltéra spielt die sechs Solosuiten
 

11.11.2012 Süddeutsche Zeitung

Patti Austin

Patti Austin & Band
Tribute to Ella – Von Ella Fitzgerald bis George Gershwin
So, 11.11.12 Carl-Orff-Saal im Gasteig, 20 Uhr

Sz: Downbeat der Diva
Patti Austin singt im Carl-Orff-Saal der Residenz

22.10.2012 www.klassikinfo.de

Das Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe begeistert mit der Geigerin Isabelle Faust in der Philharmonie in München

(München, 20. Oktober 2012) Als Philippe Herreweghe 1991 das Orchestre des Champs-Élysées in Frankreich ins Leben rief, da war es eines der ersten Sinfonieorchester, die auf "historischen" Instrumenten spielten. Der Auftritt eines solchen Orchesters galt als eher exotisch, etwas für Spezialisten. Nun, 20 Jahre später, haben sich im Grunde alle "konventionellen" Sinfonieorchester die historisch informierten Spielweisen angeeignet - und was tut das "Original"-Ensemble. Es beginnt, wie ein "konventionelles" zu klingen.

22/23.10.2012 Süddeutsche Zeitung | Münchner Merkur

Mendelssohn, Violinkonzert | Brahms 3. Symphonie

Isabelle Faust Violine
Orhcestre des Champs des Èlysées
Philippe Herreweghe
Leitung
Philharmonie im Gasteig, 20.10.2012

Süddeutsche Zeitung: Bach schmeckt heraus
Isabelle Faust und Philippe Herreweghe in München

Münchner Merkur: Dornröschen wachgeküsst

22.10.2012 Abendzeitung

Mendelssohn, Violinkonzert | Brahms 3. Symphonie

Isabelle Faust Violine
Orhcestre des Champs des Èlysées
Philippe Herreweghe
Leitung
Philharmonie im Gasteig, 20.10.2012

Leichtigkeit ohne Schmalz und Pathos

Herreweghe hatte ohnehin seine wichtigste Aufgabe vorher erledigt und die dritte Symphonie von Brahms, das Hauptwerk des Abends, bestens einstudiert. Das musikalische Konzept überzeugte. Das Werk erklang kammermusikalisch aufgefächert, ohne Pomp und Pathos, geradezu intim.Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert war ein mal in jener natürlichen Leichtigkeit zu erleben, die ohne romantische Drücker auskommt und dennoch keinen klanglichen Effekt unter den Teppich kehrt. Das lag auch an der hier zulande sträflich unterschätzten Geigerin Isabelle Faust, die sich nicht nur stilistisch anpasste, sondern mit energischem Drive das Geschehen vorantrieb. (Zitat aus der Kritik von Volker Boser, AZ)

Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert war ein mal in jener natürlichen Leichtigkeit zu erleben, die ohne romantische Drücker auskommt und dennoch keinen klanglichen Effekt unter den Teppich kehrt. Das lag auch an der hier zulande sträflich unterschätzten Geigerin Isabelle Faust, die sich nicht nur stilistisch anpasste, sondern mit energischem Drive das Geschehen vorantrieb.

AZ: Leichtigkeit ohne Schmalz und Pathos

09.05.2012 Süddeutsche Zeitung

Beethovens Siebte

Prague Philharmonia
Vladimir Spivakov Violine & Leitung
Philharmonie im Gasteig, Mo, 07.05.2012

SZ: Trotzige Trauer
Vladimir Spivakov geigt und dirigiert

 

03.04.12 Süddeutsche Zeitung

FlötenKönig Emmanuel Pahud

Emmanuel Pahud, Flöte
Berliner Barock Solisten
Bernhard Forck, Violine & Leitung

SZ: Im Flöten-Olymp
Emmanuel Pahud spielt im Herkulessaal Barockes

17./18.03.12 Süddeutsche Zeitung

Lieder des Jugendstils

Jochen Kupfer, Bariton
Susanne Giesa, Klavier

SZ: Inbrünstig
Kupfer in der Allerheiligen-Hofkirche

29.02.12 Süddeutsche Zeitung

Beethoven: Missa Solemnis

Simone Schneider, Sopran
Anke Vondung, Alt
Dominik Wortig, Tenor
Ivan Garcia, Bass
Gächinger Kantorei
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Helmuth Rilling, Dirigent

SZ: Intensität
Helmuth Rilling dirigiert Beethovens „Missa Solemnis“

24.02.12 Süddeutsche Zeitung / Münchner Merkur / Tageszeitung / Abendzeitung

Aschermittwoch 2012

"Fonsi" alias Christian Springer
Ottfried Fischer & Die Heimatlosen
Simone Solga
Helmut Schleich
Martin Großmann

Musik:
Christian Ludwig Mayer
Die ZiehGäuner
Sauglocknläutn

SZ: Allerliebste Angela
Der „Aschermjttwoch der Kabarettisten“ ist weit unterhaltsamer als jedes Politikertreffen

MM: Die Venus und das Kamillentee-Wunder
Der Aschermittwoch der Kabarettisten ist ein launiger Abend mit kleinen Schwächen - und frivol-frechen Andeutungen

tz: Balsam für den Bayern
Philharmonie:Aschermittwoch der Kabarettisten

AZ: „Zu meiner Zeit gab‘s das geschenkt“
DerAschermittwoch der Kabarettisten mit Schleich, Wecker, Solga und neuem Sound

22.12.11 Süddeutsche Zeitung

Mozart: Violinkonzerte

Michael Barenboim, Violine
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner, Violine und Leitung

Süddeutsche Zeitung
Vortreffliche Söhne

Michael Barenboim spielt Mozart Violinkonzerte KV 218 und KV 219

20.12.2011 Münchner Merkur

Bach: Weihnachtsoratorium

Thora Einarsdottir Sopran
Roxana Constantinescu Alt
Benjamin Hullett Tenor
Mathias Hausmann Bass

Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München

Hansjörg Albrecht Cembalo & Leitung

Philharmonie im Gasteig 18.12.2011

MM: Mit swingendem Rhythmus
Münchener Bach-Chor, Philharmonie

20.12.2011 Abendzeitung

Bach: Weihnachtsoratorium

Thora Einarsdottir Sopran
Roxana Constantinescu Alt
Benjamin Hullett Tenor
Mathias Hausmann Bass

Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München

Hansjörg Albrecht Cembalo & Leitung

Philharmonie im Gasteig 18.12.2011

AZ: Ab jetzt ist Weihnachten
Der Bach-Chor mit dem Weihnachtsoratorium in der Philharmonie

22.11.11 Münchner Merkur

Liederabend: Dichterliebe

Thomas E. Bauer, Bariton
Uta Hielscher, Klavier

Münchner Merkur
»Die Brüche des Daseins«

Bariton Thomas E. Bauer singt Schumanns Dichterliebe und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen

07.11.2011 Abendzeitung

Bach: Konzerte für 1-4 Klaviere

Kit Armstrong, Klavier
Markus Groh, Klavier
Matthias Kirschnereit, Klavier
Andrea Lucchesini, Klavier
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner
, Konzertmeister & Leitung

Abendzeitung
"Bach in pefekter Fülle"

07.11.2011 Süddeutsche Zeitung

Bach: Konzerte für 1-4 Klaviere

Kit Armstrong, Klavier
Markus Groh, Klavier
Matthias Kirschnereit, Klavier
Andrea Lucchesini, Klavier
Bach Collegium München
Florian Sonnleitner
, Konzertmeister & Leitung

Süddeutsche Zeitung
"Play Bach" vier Pianisten begeistern im Herkulessaal

12.08.2011 Ruhr Nachrichten Kultur

Nachtreise durch Seelenlandschaften – CD von Amir Katz mit Chopin-Nocturnes

Amir Katz spielt am 

24.09.11 Cosel-Palais im Dresdner Pianosalon, 20 Uhr
22.10.11 Mendelssohn-Saal, Gewandhaus, Leipzig, 20 Uhr
05.11.11 Allerheiligen-Hofkirche, Residenz München, 20 Uhr
03.12.11 Kleiner Saal, Konzerthaus, Berlin, 20 Uhr
18.12.11 Brahms Saal, Musikverein, Wien, 19:30 Uhr

Ruhr Nachrichten: Nachtreise durch Seelenlandschaften
CD von Amir Katz mit Chopin-Nocturnes

31.05.2011 Süddeutsche Zeitung

Die schöne Müllerin

Schubert, Die schöne Müllerin, op. 25, D 795

Daniel Johannsen Tenor
Helmut Deutsch Klavier

Allerheiligen Hofkirche, 28.05.2011

SZ: Phänomenal
Daniel Johannsen in der Hofkirche

24.05.11 Süddeutsche Zeitung

Akiko Suwanai

Akiko Suwanai Violine
Sapporo Symphony Orchestra
Tadaaki Otaka Leitung
Philharmonie im Gasteig, 22.05.2011

SZ: Sausend dichter Hummelflug

22.04.11 Abendzeitung

Bach: Matthäus-Passion

Ruth Ziesak Sopran
Elisabeth Kulman Alt
Thomas Hobbs Tenor
Markus Butter Bass
Markus Schäfer Evangelist
Joel Frederiksen Christus
Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München
Hansjörg Albrecht
Cembalo & Leitung

Philharmonie im Gasteig, 22.04.2011

AZ: Die Schönheit der Erschütterung

29.03.2011 Münchner Merkur

Prinzenrolle für die Ohren

Prinzenrolle für die Ohren
Gala-Jazzkonzert
Prinzregententheater, 29.03.2011

MM: Blaublütige Jazzer im Prinzregententheater

26.03.2011 Süddeutsche Zeitung

Denis Patkovic

Goldberg /Mine-Variations
Denis Patkovic Akkordeon
Allerheiligen-Hofkirche, 26.03.

SZ: Seelengräber
Goldberg-Variationen transparent gespielt von Denis Patkovic

18.03.2011 Süddeutsche Zeitung

Yamei Yu

Yamei Yu, Violine
Milana Chernyavska, Klavier
Allerheiligen-Hofkirche, 15.03.2011

SZ: Klar und kitschfrei
Die Geigerin Yamei Yu in der Allerheiligenhofkirche

22.03.2011 Süddeutsche Zeitung

Fauré Quartett

Fauré Quartett
Herkulessaal, 20.03.2011

SZ: Ausgefeilt
Das Fauré Quartett im Herkulessaal

AZ: Die Faurés – perfekt und dabei so natürlich

25.01.2011 Süddeutsche Zeitung | Abendzeitung

Steven Isserlis, Academy of Ancient Music

Academy of Ancient Music
Richard Egarr, Cembalo & Leitung
Steven Isserlis, Cello
Herkulessaal, 23.01.2011

SZ: Zarte Klänge
Egarr und Isserlis im Herkulessaal

AZ: Würdige Stammhalter
Bach-Söhne im Herkulessaal

21.12.2010 Abendzeitung

Bach Weihnachtsoratorium

Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten I-III, V
Nienke Oostenrijk, Sopran · Cécile van de Sant, Alt
James Elliott, Tenor · Maarten Koningsberger, Bass
Cappella Amsterdam
Combattimento Consort Amsterdam
Jan Willem de Vriend, Leitung
Philharmonie München 18.12.2010

Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten I-VI
Lenneke Ruiten, Sopran · Anne-Carolyn Schlüter, Alt
Daniel Johannsen, Tenor · Thomas Bauer, Bass
Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München
Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung
Philharmonie München 19.12.2010

AZ: Klarheit und Überwältigung
Zweimal das Weihnachtsoratorium von Bach in der Philharmonie: Originalklang aus Amsterdam und der Münchner Bachchor

18.11.2010 Süddeutsche Zeitung

Ragna Schirmer

Konzert am 16.11.2010 mit Ragna Schirmer, Klavier und dem Bach Collegium München unter der Leitung von Florian Sonnleitner im Herkulessaal der Residenz.

SZ Wolferls Sturm und Drang
Florian Sonnleitner und das Bach Collegium spielen Mozart

10.12.2010 Abendzeitung | Süddeutsche Zeitung

Mozarteumorchester Salzburg

Konzert am 08.12.2010 mit Markus Groh, Klavier und dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton in der Philharmonie im Gasteig.

AZ Nette Überraschung

SZ Lebendiges Klangbild

17.11.2010 Süddeutsche Zeitung | Münchner Merkur | Abendzeitung

Christina Pluhar & European Union Baroque Orchestra

»Geschichten von Göttern, Helden und einfachen Menschen«

Konzert am 15.11.2010
im Herkulessaal der Residenz.

SZ: Ein Fest
Christina Pluhar mit dem European Union Baroque Orchestra

MM: Fetziger Barock
Christina Pluhar, Herkulessaal

AZ: Die Walküren zischen durchs Barockschloss

17.11.2010 Abendzeitung

YUNDI, Klavier-Recital

Chopin zum 200. Geburtstag
Konzert am 14.11.2010 im Herkulessaal der Residenz.

AZ: Aus dem Schatten des großen Bruders heraus
Neuerdings ohne Li: YUNDIS Klavierabend mit Werken von Chopin im Herkulessaal

03.11.2011 Süddeutsche Zeitung

Dacapo! Florian Sonnleitner in der Residenz

Florian Sonnleitner, Violine
Yasuko Matsuda, Klavier
Max-Joseph Saal, 29.10.2010

SZ: Dacapo!
Florian Sonnleitner in der Residenz

27.10.2010 Süddeutsche Zeitung

Capriccio Basel

Konzert mit Capriccio Basel und Gustav Rivinius, Violoncello
unter der Leitung von Karel Valter
am 24.10.2010
in der Philharmonie im Gasteig

SZ: "Mächtiges Häuflein
- Das Capriccio Basel in der Münchner Philharmonie"

20.10.2010 Süddeutsche Zeitung | Münchner Merkur

Händel: Der Messias

Konzert mit dem Münchener Bach-Chor und dem Bach Collegium München am 18.10.2010 in der Philharmonie im Gasteig.

SZ: Agiler "Messias"
- Händels Oratorium als große Analyse

MM: Echtes Ereignis

14.07.2010 Münchner Merkur

José Feliciano & Band

Tropische Weihnachten

José Feliciano & Band im Brunnenhof Open Air '10

MM Tropische Weihnachten

27.06.2010 Süddeutsche Zeitung

Marla Glen & Band

Eröffnungskonzert des musikerlebnis Brunnenhof Open Air '10

Marla Glen & Band

SZ Wieder zurück. Marla Glen überzeugt im Brunnenhof

05.06.2010 Süddeutsche Zeitung

Matthias Kirschnereit

Zu Schumanns 200. Geburtstag

Klavier-Recital mit Matthias Kirschnereit am 05.06.2010 in der Allerheiligen Hofkirche

SZ Durchsichtige Klangbilder

17.05.2010 Münchener Merkur / Süddeutsche Zeitung

Jordi Savall

Zwischen Orient zum Okzident – Dialog zwischen Alter Musik und Weltmusik

Jordi Savall und sein Ensemble war am 17.05.2010 im Herkulessaal der Residenz zu Gast.


MM Tanz und Ekstase

SZ Eine gemeinsame Sprache

06.04.2010 Münchner Merkur / Süddeutsche Zeitung

Bach: Matthäus-Passion

Bachs Matthäus-Passion am 02.04.2010 mit dem Münchener Bach-Chor, dem Bach Collegium München unter der Leitung von Hansjörg Albrecht in der Philharmonie im Gasteig


MM »Das Stück und sein Mythos«

SZ »Packende Tragödie«

29.03.2010 Süddeutsche Zeitung

Bach: Johannes-Passion

Bachs Johannes-Passion am 26.03.2010 im Herkulessaal der Residenz mit dem Orchester des 18. Jahrhunders und der Cappella Amsterdam unter der Leitung von Frans Brüggen.

SZ »Das Schweben gelernt«

25.03.2010 Süddeutsche Zeitung

Orchestra di Padova e del Veneto

Das Orchestra di Padova e del Veneto mit dem Violinisten Gabriel Adorjan unter der Leitung von Reinhard Goebel zu Gast in der Münchener Philharmonie.

SZ »Zupackender Charakter«

08.05.2010 Münchner Merkur/Süddeutsche Zeitung

Olli Mustonen spielt Tschaikowsky

Olli Mustonen mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung von Christoph Poppen im Herkulessaal der Residenz.

Münchner Merkur  "Aufregend"

SZ "Voller Zacken und Kanten"

17.02.2010 Abendzeitung/Münchner Merkur

Aschermittwoch der Kabarettisten

Lisa Fitz, HG Butzko, Bernd Regenauer, Robert Griess, Christian Springer und Fatih Cevikkollu in der Philharmonie im Gasteig

AZ  "Auf in die Bruchteilzeit"

Münchner Merkur  "Westerwelle, bitte gehen Sie"

13.02.2010 Süddeutsche Zeitung

Beethoven: Klaviertrios

Das Trio Einstein in der Allerheiligen-Hofkirche

SZ  "Leidenschaft ausgelotet"

08.02.2010 Süddeutsche Zeitung / Münchner Merkur

Kammerorchester Basel

Das Klavierduo Katia & Marielle Labèque mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini in der Philharmonie im Gasteig

SZ  "Dezente Euphorie"

Münchner Merkur  "Mit einem Lächeln duelliert"

05.02.2010 Süddeutsche Zeitung

Gustav Leonhardt, Cembalo

Der berühmteste aller Cambalisten im Prinzregententheater

SZ  "Die Magie des Buchhalters"

22.11.2009 Süddeutsche Zeitung

Verdi »Messa da Requiem«

Benefizkonzert »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi zugunsten des Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. am 22.11.2009 in der Philharmonie im Gasteig

SZ  "Glanz und Innerlichkeit"

14.11.2009 Süddeutsche Zeitung

Magali Mosnier, Flöte

Magali Mosnier mit dem Stuttgarter Kammerorchester im Herkulessaal der Residenz

SZ  "Tänzerischer Charme"

10.11.2009 Abendzeitung

Dorothee Oberlinger

Dorothee Oberlinger im Prinzregententheater

Abendzeitung  "Prosecco in der Blockflöte"

02.11.2009 Süddeutsche Zeitung

Trevor Pinnock & Friends

Trevor Pinnock mit Händels Musikalischem Gewächshaus im Herkulessaal der Residenz

Süddeutsche Zeitung  "Barocke Jam-Session"

09.10.2009 Münchner Merkur / Süddeutsche Zeitung

Balthasar-Neumann-Ensemble

Mit Véronique Gens unter der Leitung von Thomas Hengelbrock im Herkulessaal der Residenz München

Münchener Merkur  "Wenn der Sturm durch alle Stimmen fegt"

Süddeutsche Zeitung  "Fragile Blüten"

26.09.2009 Münchner Merkur

Bach meets Loussier

Das Jacques Loussier Trio eröffnet zusammen mit dem Bach Collegium München die neue Konzertsaison 09/10 in der Philharmonie im Gasteig.

"Wenn Jazz mit Barockmusik geht"

03.08.2009 Münchner Merkur

The Nigel Kennedy Quintet

Mit dem Programm "A Very Nice Album" im Rahmen des musikerlebnis Brunnenhof Open Air ’09

"Feucht-fröhlicher Abend"

29.07.2009 Süddeutsche Zeitung

Marla Glen

im Rahmen des musikerlebnis Brunnenhof Open Air ’09

"Nett durchgeknallt"

27.07.2009 www.event-magazin.eu

Musical Gala

im Rahmen des musikerlebnis Brunnenhof Open Air ’09

"Musical Gala im Brunnenhof der Residenz"

10.05.2009 Süddeutsche Zeitung

Kammerorchester Basel

unter der Leitung von Giovanni Antonini in der Philharmonie im Gasteig

"Seidiger Glanz"

23.04.2009 Klassikinfo.de

Russian State Academic Symphonie Orchestra

Russian State Academic Symphonie Orchestra auf Tournee mit dem jungen Geiger Sergej Dogadin unter der Leitung von Mark Gorenstein

"Russische Schule"

04.04.2009 Süddeutsche Zeitung

Corelli à la mode

Stefan Themming spielt ausgewählte Corelli-Sonaten in der Allerheiligen-Hofkirche

Süddeutsche Zeitung "Packendes Ereignis"

30.03.2009 Süddeutsche Zeitung

Giuliano Carmignola, Violine

Mit dem Orchestre des Champs-Elysée in der Philharmonie im Gasteig

Süddeutsche Zeitung "Zielstrebig voran"

31.03.2009 Abendzeitung / Süddeutsche Zeitung

Händel "Brockes-Passion"

Akademie für Alte Musik und das Collegium Vokale Gent unter der Leitung von Marcus Creed in der Philharmonie im Gasteig

Abendzeitung "Händels Jesus-Oper"

Süddeutsche Zeitung "Kraftvoll, ergreifend"

18.03.2009 Abendzeitung / Süddeutsche Zeitung

Händel "Saul"

Der Münchener Bach-Chor und das Bach Collegium München im Herkulessaal der Residenz

Abendzeitung "Zielgerichtet"

Süddeutsche Zeitung "Erlaubte Freiheiten"

11.02.2009 Münchner Merkur

Joel Frederiksen & Ensemble Phoenix Munich

Der Gesangeskünstler für Alte Musik im Prinzregententheater

"Tiefe ohne Grenzen"

07.02.2009 Süddeutsche Zeitung

Telemann "Fünf Fantasien" mit Florian Sonnleitner

in der Allerheiligen-Hofkirche München

"Hausmusik, ganz groß"

21.12.2008 Süddeutsche Zeitung

Bach: Weihnachtsoratorium

Konzert am 21.12.2008 in der Philharmonie im Gasteig München
Münchener Bach-Chor, Bach Collegium München, Hansjörg Albrecht

SZ Himmlischer Eros 

06.12.2008 Abendzeitung

The King of Jazz Piano – Herbie Hancock

Das Herbie Hancock Sextett in der Philharmonie im Gasteig

"Hancock der Alleskönner"

22.10.2008 Süddeutsche Zeitung / Münchner Merkur / Abendzeitung

Gustavo Dudamel und die Göteborger Symphoniker

Mit Sergej Khachatryan in der Philharmonie im Gasteig

SZ "Auf eigenen Wegen"

AZ "Hexensabbat mit Feuerkopf"

MM "Delikatesse und Transparenz"

16.09.2008 tz

Carmina Burana

Mit Lenneke Ruiten, Martin Petzold, Markus Eiche, dem Münchener Bach-Chor, dem Chor des Pestalozzi-Gymnasiums und des Lise-Meitner-Gymnasiums. Unterstützt von der Prague Philharmonia und unter der Leitung von Hansjörg Albrecht in der Philharmonie im Gasteig.

"Die ganze Kraft des Schicksals"